Low-Budget-Filme, die Hits wurden

6 Low-Budget-Filme, die zu Hits wurden

Foto: Facebook/Rocky

„Blair Witch Project“ ist noch immer einer der unheimlichsten Filme aller Zeiten – und das, obwohl er kaum etwas gekostet hat. Doch auch andere günstig produzierte Streifen wurden zum Kult. Und spielten obendrein Millionen ein.

Der Herbst 2016 wird zum Horror – fast 20 Jahre nach dem Verschwinden dreier Filmstudenten in den Wäldern von Burkittsville kommt mit „Blair Witch“ am 6. Oktober der Nachfolger des Low-Budget-Hits von 1999 in die Kinos

Der erste Teil ist ein Musterbeispiel dafür, was ein gutes Filmteam mit einfachsten Mitteln anstellen kann. Mit weniger als einer Million Dollar Produktionskosten spielte der innovative Gruselschocker stattliche 248,6 Millionen Dollar ein!


Hier sind 6 weitere günstige Box-Office-Hits, die du unbedingt gesehen haben solltest.

Rocky

Input: 1 Millionen Dollar
Output: 225 Millionen Dollar

„Rocky“? Klar, kennt jeder! Doch kaum einer weiß, dass der von Sylvester Stallone geschriebene und 1976 in die Kinos gekommene Film nur rund eine Million Dollar kostete. Bei 225 Millionen Dollar Einspielgewinn ist das finanziell gesehen ein ähnlicher Wahnsinns-Erfolg wie „Blair Witch Project“.

Übrigens: Stallone bekam für den dreifach Oscar-prämierten „Rocky“ zwar eine extrem geringe Gage von nur 620 US-Dollar wöchentlich, war aber mit zehn Prozent am Einspielergebnis beteiligt – letztlich ein echter Glücksgriff.

© Youtube // JohnVexer

Saw

Input: 1,2 Millionen Dollar
Output: 103 Millionen Dollar

„Saw“ ist Kult. Der Independent-Horror spielte über 100 Millionen Dollar bei nur 1,2 Millionen Dollar Produktionskosten ein und war damals der profitabelste Horrorfilm seit „Scream“ im Jahr 1996. Es folgten noch sechs Fortsetzungen des Psychoschockers, die jedoch allesamt hinter den Erwartungen zurückblieben.

Open Water

Input: 130.000 Dollar
Output: 54 Millionen Dollar

„Open Water“ basiert auf einer wahren Geschichte, nämlich der des Paares Tom und Eileen Lonergan, das während eines Tauchtrips auf dem Meer vergessen wurde. Der Film arbeitet bei einer minimalistischen Handlung mit einem ganz besonderen Psychohorror – der Ungewissheit und Angst des offenen Meeres. Die Spanne zwischen Budget und Einnahmen ist dabei so groß wie der Appetit der Haie unter den Lonergans.

© Youtube // gum

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Paranormal Activity

Input: 15.000 Dollar
Output: 193 Millionen Dollar

Und noch ein Horrorfilm, der so richtig einschlug. Der Kultfilm „Paranormal Activity“ verstört seit 2007 Gruselfans weltweit und spielte bei dem winzigen Budget von 15.000 US-Dollar fast 200 Millionen ein.

Die Story ist simpel: Ein Paar, Katie und Micah, werden in ihrem Haus von einem übernatürlichen Wesen heimgesucht. Das Besondere sind die dichte Atmosphäre und das Spiel des Films mit den Erwartungen und Ängsten der Zuschauer. Alptraum-Garantie.

© Youtube // StarsImUniversum

El Mariachi

Input: 7.000 Dollar
Output: 2 Millionen Dollar

Die Einnahmen wirken im Verhältnis zu den anderen Filmen in dieser Auswahl mickrig, stehen aber doch für ein gravierendes Missverhältnis im für die Macher positivsten Sinn. „El Mariachi“ ist der erste Teil der Mexican Trilogy - es folgten „Desperado“ und „Irgendwann in Mexico“ - von Kultregisseur Robert Rodriguez („From Dusk Till Dawn“, „Sin City“). Kaum zu glauben, dass der saucoole Streifen mit einem Budget von läppischen 7.000 Dollar auskam.

© Youtube // WorleyClarence

Super Size Me

Input: 65.000 Dollar
Output: 29,5 Millionen Dollar

„Super Size Me“ war 2004 im wahrsten Sinne des Wortes in aller Munde. Der Dokumentarfilm von Morgan Spurlock, der auch die bemitleidenswerte Hauptrolle spielt, war bei einem geringen Budget von nur 65.000 Dollar und einem Kassenklingeln von 29,5 Millionen Dollar extrem erfolgreich. Der Film zeigt Spurlock, wie er 30 Tage lang ausschließlich McDonalds-Essen zu sich nimmt – und sich dabei nicht nur physisch, sondern auch psychisch zum Schlechten wandelt. Wie viel Burger man von dem Gewinn wohl kaufen könnte …

© Youtube // Cinedigm

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09 2016 The Red Bulletin

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