Playlist: Steve Aoki

Steve Aokis wichtigste Party-Hits

Text: Florian Obkircher

Einer der bestverdienenden DJs der Welt, Steve Aoki, verrät, welche 5 Tracks immer mit dabei sein müssen.

23,5 Millionen Dollar im Jahr 2015: Das befördert Steve Aoki auf Platz 5 der „Forbes“-Weltrangliste der bestverdienenden DJs. 

Seine Angewohnheit, Torten ins Publikum zu werfen und die Crowd mit Champagner zu duschen, machte ihn zum Partyabgott der EDM-Szene. Die Netflix-Doku „Schlafen kann ich noch, wenn ich tot bin“ zeichnet ein minder überdrehtes Bild des in Kalifornien lebenden DJs und Producers. Zu sehen ist ein knallhart arbeitender Musik-Freak – der 39-Jährige spielt gut 300 Club-Shows pro Jahr, ziemlich frei von jeder ADHS-Attitüde. 

Hier steckt uns Aoki, welche Zutaten ein DJ-Set erfolgreich machen.

© YouTube // Netflix US & Canada

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Outkast - „Hey Ya!”

© Youtube // OutkastVEVO

„Als DJ muss man die Crowd überraschen. Jedes Set braucht einen guten Klassiker, der den Leuten das ,Yeah, das ist der Song meiner Jugend‘-Gefühl gibt. Am liebsten spiele ich ‚Hey Ya!‘, der Song besteht ausschließlich aus guter Laune und Energie. Ich habe OutKast immer geliebt, mein erster DJ‑Name war Kid Millionaire, das war meine Verneigung vor dem großartigen André-3000-Feature auf dem Kelis-Track.“

Rage Against The Machine - „Bulls on Parade”

© Youtube // RATMVEVO

„Ein gutes DJ-Set versprüht Energie, und genau darum spiele ich diesen Song so gern – ein Musik gewordener Molotow-Cocktail. Sobald die Snare reinhaut, dreht die Crowd durch. Dann hört man Zack de la Rocha ‚Bulls on parade!‘ schreien, und ich möchte nur noch headbangen. Der Song bedeutet mir alles, Rage hatte viel gemeinsam mit der Hardcore-Punk-Szene, die mich zur Musik brachte.“

Steve Aoki - „What We Started”

© Youtube // Spinnin‘ Records

„In jedes Set gehört ein Track zum Mitsingen. ,What We Started‘ habe ich genau für diesen Zweck gemacht: eine EDM-Hymne, super eingängig mit möglichst simplem Text. Ich spielte den Track beim Tomorrowland-Festival (im belgischen Boom, nahe Antwerpen; Anm.) letzten Juli, und Menschen aus 200 Nationen sangen sofort mit, obwohl sie ihn gerade das erste Mal hörten. Da wusste ich: Mission accomplished.“

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Steve Aoki - „Titanic”

© Youtube // Steve Aoki Brazil

„Manche Kritiker sagen, ich hätte EDM mit dem Remix von Celine Dions ,My Heart Will Go On‘ ruiniert. Aber wie erklärt man sich dann, dass meine Fans beim Drop vollkommen durchdrehen? Der Drop ist der Moment, bei dem sich in einem Track die ganze Anspannung löst, die Bass-Drum reinhaut und jeder ausflippt. Für einen DJ ist der Drop ein wichtiges Tool, hier ändert er die Stimmung von himmlisch auf aggro.“

Queen - „Bohemian Rhapsody”

© Youtube // Queen Official

„Wähle den letzten Track im Set mit Bedacht, und die Leute werden sich noch lang daran erinnern. Über Jahre habe ich mit diesem Klassiker geschlossen. Einer der besten Popsongs aller Zeiten, jeder kennt ihn. Ist für mich der perfekte Endpunkt einer musikalischen Reise, auf die der DJ die Crowd mitnimmt. Mit all seinen Facetten ist der Song selbst schon ein krasser Trip. Plus: Freddie Mercury ist einfach der beste Sänger aller Zeiten.“

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02 2017 The Red Bulletin

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