Massenproduktion Deluxe: Wenn Filme in Serie gehen

Wenn Filme in Serie gehen

Foto: Facebook/Terminator: The Sarah Connor Chronicles

Regisseur Guy Ritchie wurde mit „Bube, Dame, König, grAS” und dem Nachfolger „Snatch –  Schweine und Diamanten” zum Star. Letzterer wird jetzt zur ganzen Serie mit Rupert Grint und damit nicht zum ersten Hit-Film, der eine TV-Fortsetzung erhält.

Als Charlie Cavendish auf eine Wagenladung Goldbarren stößt, sieht er sich endlich – bislang müde belächelt – in der Londoner Gangsterszene angekommen. Allerdings hat er nicht erwartet, dass nun ein hohes Kopfgeld auf ihn ausgesetzt wird. Wie es weitergeht? Das siehst du ab 16. März in der zehnteiligen SerieSnatch“.

© Youtube // Crackle

Wir stellen dir 4 weitere Filme vor, die mal mehr, mal weniger erfolgreich in Serie gegangen sind:

  1. Eine Reihe betrüblicher Ereignisse
  2. Limitless
  3. Terminator: The Sarah Connor Chronicles
  4. Hannibal
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Eine Reihe betrüblicher Ereignisse

Originalfilm: „Lemony Snicket – Rätselhafte Ereignisse“

Handlung: Nachdem die Eltern der Geschwister Violet, Sunny und Klaus Baudelaire bei einem Brand ums Leben gekommen sind, werden sie von ihrem Onkel Graf Olaf (gespielt von „How I Met Your Mother“-Star Neil Patrick Harris) aufgenommen. Das geschieht allerdings nicht aus Nächstenliebe, denn der kauzige Onkel kann weder Neffe noch Nichten ausstehen. Graf Olaf will nur an eines: das Erbe der Familie. 

Das Gute: Märchenhaft und düster zugleich! Die Netflix-Serie wird von Kritikern und Buchfans gleichermaßen gelobt. 

Das Schlechte: Die Filmvariante mit Jim Carrey ließ die Kinokassen klingeln, fiel im Vergleich zu den Buchvorlagen aber deutlich ab.

Urteil: Mit einer ganzen Staffel wird die Serie der beliebten Romanvorlage von Lemony Snicket viel eher gerecht.

© Youtube // KinoCheck

Limitless

Originalfilm: „Ohne Limit“

Handlung: Um knifflige Fälle für das FBI zu lösen, wird Brian Finch unter Drogen gesetzt. Allerdings nicht unter irgendeine Droge: „NZT-48“ enthält einen Wirkstoff, der den Zugriff auf 100 Prozent der Gehirnkapazität ermöglicht und ihn zum klügsten Mann der Welt macht. Doch das FBI übersieht etwas Wichtiges: In Wirklichkeit arbeitet Brian für Senator Edward Morra, der bereits im Film „Ohne Limit“ von Bradley Cooper verkörpert wurde. Zum Leid der Sicherheitsbehörde verfolgt dieser jedoch ganz andere Pläne.

Das Gute: Eine Prise Humor wertet die ernste Polizeiarbeit auf.

Das Schlechte: Bei Kritikern kam „Limitless“ mäßig an. Nach nur einer Staffel mit 22 Folgen setzte das US-Network CBS die Show wieder ab.

Urteil: Neben Bradley Cooper ist auch der großartige Robert De Niro in der Filmversion zu sehen, die bei Kritikern und Fans deutlich besser abgeschnitten hat als die Serie.

© Youtube // Pat M

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Terminator: The Sarah Connor Chronicles

Originalfilm: „Terminator“-Reihe

Handlung: Angesiedelt nach den Ereignisse in „Terminator 2: Tag der Abrechnung“ bekommen es die Connors erneut mit Skynet-Agenten aus der Zukunft zu tun.

Das Gute: Die Mischung aus Actionszenen und starken Charakteren in der Serie wurde immer wieder gelobt. Die komplexe Adaption bescherte den „Sarah Connor Chronicles“ zudem eine treue Anhängerschaft aus Filmfans, die begierig darauf waren, mehr über ihre Lieblingscharaktere zu erfahren.

Das Schlechte: Obwohl mit Lena Headey ein späterer „Game of Thrones“-Superstar an Bord war, wurde die Serie auf FOX nach nur zwei Staffeln abgesetzt.

Urteil: Die „Sarah Connor Chronicles“ kamen zwar besser an als „Terminator 3 – Rebellion der Maschinen“, doch auch die Serie konnte nicht mit den ersten beiden Teilen der Filmreihe mithalten.

© Youtube // TSNeo21

Hannibal

Originalfilm: „Roter Drache“, „Hannibal“ und „Das Schweigen der Lämmer”

Handlung: Die Psycho-Horrorserie basiert auf den Figuren aus den Romanen von Thomas Harris, die schon für die dreiteilige Filmreihe adaptiert wurden. In der Serie liegt der Fokus auf der Beziehung zwischen FBI-Profiler Will Graham und Dr. Hannibal Lecter, einem forensischen Psychiater und heimlichen Kannibalen.

Das Gute: Die NBC-Show kann mit Mads Mikkelsen, Hugh Dancy und Laurence Fishburne einen extrem starken Cast vorweisen. Für ihren ungewöhnlich dunklen und verstörenden Charakter wurde die Serie vielfach gelobt.

Das Schlechte: Trotz der guten Bewertungen und des hochkarätigen Casts wurde „Hannibal“ wegen schlechter Quoten nach drei Staffeln abgesetzt.

Urteil: Sowohl die Filme als auch die Serie sind absolut sehenswert. Wir favorisieren die TV-Variante, weil sie besser ist als „Hannibal“ und „Roter Drache“. „Das Schweigen der Lämmer“ ist nicht zu toppen, aber den Film wirst du mittlerweile wahrscheinlich unzählige Male gesehen haben.

© Youtube // HannibalLecter

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01 2017 The Red Bulletin

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