Reale Technologien aus "Black Mirror"

5 Tech-Szenarien aus „Black Mirror“, die schon real sind

Foto: Netflix

Du glaubst, die Technologien in der Serie sind reine Science-Fiction? Denkste, es gibt einige, die schon Teil unserer echten Welt sind.

Die dritte Staffel der britischen Netflix-Serie „Black Mirror“ sorgte für jede Menge Gesprächsstoff über ethische und moralische Fragen rund um die Verwendung von Technologie und unseren Umgang damit.

Wem einige der in den drei Staffeln gezeigten Szenarien Angst gemacht haben, dem muss gesagt sein: Teilweise sind die schon Teil unserer Gesellschaft oder werden es bald sein.

Für den Fall, dass du Staffel drei noch nicht zu Ende gesehen haben solltest, hüte dich vor etwaigen Spoilern.

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Das soziale Ranking

Das Personen-Ranking bei Black Mirror

© Netflix

Die meisten unserer Taten werden mittlerweile von jemandem kommentiert und bewertet, gerade Social Media spielt dabei eine große Rolle. In Black Mirror sehen wir eine Gesellschaft, die gänzlich auf persönlichen Rankings aufgebaut ist.

Du kannst Freunde, Mitarbeiter und jeden anderen in deinem sozialen Umfeld bewerten. Eine Konversation kann nur der besser Bewertete starten. Ein neues Apartment? Nur möglich mit dem passenden Ranking.

Du hältst das für verrückt? Netflix hat sie wahr gemacht, die RateMe-App.

Weiterleben als Chatbot

In der Serie verwendet eine Frau diese Technologie, um ihren verstorbenen Mann zu kopieren. Unmöglich? Die russische Ingenieurin Eugenia Kuyda hat das Gegenteil bewiesen.

Sie sammelte Unmengen von Postings und Nachrichten ihres verstorbenen Freundes Roman Mazurenkopara und fügte sie zu einer Datenbank zusammen. Ihre App „Luka“ greift auf eben diese zu und die integrierte künstliche Intelligenz ermöglicht es, dass du mit Luka sprechen kannst, als wäre sie Roman selbst.

Spione lauern hinter deiner Webcam

Webcam gehackt wie in Black Mirror

© Netflix

Einer deiner Freunde hat dir nach Staffel drei sicher erzählt, dass er jetzt seine Webcam abklebt. Zugegeben, eine der einfachsten und daher gängigsten Methoden, um sich vor Hackern zu schützen, die dich ausspionieren wollen.

Ja, es ist möglich, sich in die Mikrophone und Kameras auf unseren Smart-TVs, Notebooks oder Smartphones zu hacken. Es gibt mehrere dokumentierte Fälle von Menschen, die heimlich in ihrer Intimität verletzt wurden und von denen Aufnahmen ungewollt auf pornographischen Websites landeten.

Ein Tipp, abseits des Klebestreifens: Verwende für dein WLAN die Verschlüsselung Wi-Fi Protected Access (WPA bzw. WPA2), der um einiges schwerer zu knacken ist als Wired Equivalent Privacy (WEP).

Social Media-Hass

Das ist eines der am heftigsten diskutierten Themen der dritten Staffel. Immer mehr Menschen verwendeten Social Media dafür, um gezielt Hass zu schüren, Menschen in der Öffentlichkeit zu attackieren, Homophobie und Vorurteile zu predigen. Ein Problem, mit dem man sich auch in der echten Welt herumschlägt.

Auf TwitterTumblr und Facebook gibt es zahlreiche organisierte Gruppen, die eigene Kanäle zu diesem Zweck gegründet haben. Auch wenn die Regierungen und Social Media-Plattformen versuchen diese Entwicklung zu kontrollieren, tricksen diese Gruppen das System aus und haben eigene Codes entwickelt, um etwa bestimmte Minderheiten zu beleidigen.

Der Androide

Der Droide in Black Mirror

© Netflix

Die Geschichte der Frau, die durch einen Chatbot mit ihrem toten Mann sprach, hatten wir ja schon. Sie kaufte sich zudem einen Androiden, der ihrem Liebsten zum verwechseln ähnlich sah.

Es braucht zwar noch einige Weiterentwicklungen, aber so etwas Ähnliches gibt es bereits in Hongkong, wo sich Ricky Ma einen Androiden gebaut hat, der wie Schauspielerin Scarlett Johansson aussieht. Der Roboter kann sprechen, seine Finger bewegen und sogar flirten. Ob Menschen und Droiden in einigen Jahrzehnten (friedlich) zusammenleben werden?

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12 2016 REDBULL.COM

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