Smart Sports: Gadgets fürs Workout

Smart Sports:
Wie Gadgets unser Training verändern

Foto: facebook.com/icarosflight

Smart Watches und Fitnessarmbänder gibt es schon lange. Doch nicht alle Tracker gehören ans Handgelenk. 

Was früher den Profisportlern vorbehalten war, ist mittlerweile auch für jeden Freizeitathleten möglich: Leistungen genauestens erfassen, sie auswerten und mit anderen vergleichen.

Smart Watches und Fitnesstracker haben längst Einzug in die Welt der Jogger erhalten, doch es gibt noch ganz andere Gadgets, die unser Workout entscheidend beeinflussen können.

Erfahre mehr über diese 5 genialen Gadgets:

  • Sensor-Bälle
  • Unterwasser-Kopfhörer
  • Skischuh-Wearable
  • ​Icaros
  • Digitales Klettern

Sensor-Bälle

© youtube // Wilson Football

American Football wird auch in Europa immer beliebter, doch der eiförmige Ball ist nicht so einfach zu werfen. Der Wilson X Connected Football hilft dir auf spielerische Weise, deine Skills zu verbessern. Ein kleiner Sensor im Inneren zeichnet deine Wurfgeschwindigkeit auf, die Weite, die Anzahl der gelungenen und misslungenen Fänge sowie die Anzahl der Umdrehungen, die der Ball in seiner Flugbahn absolviert hat. Mit der passenden App kannst du selbst deine Würfe in eines von fünf Spielen integrieren.

© youtube // 94Fifty

Ähnliches gibt es auch für Basketballspieler. Der 94Fifty Smart Sensor Basketball ist vollgestopft mit Sensoren und misst die Dribblings, den Backspin und das Abwurftempo.

Unterwasser-Kopfhörer

Schwimmen ist vielleicht das beste Ganzkörper-Workout, weil es die Gelenke schont. Doch es kann schon ermüdend sein, eine monotone Bahn nach der anderen zu kraulen. Gegen diese Langeweile hilft das wasserdichte Soundsystem Neptune von Finis. Die Kopfhörer sitzen nicht auf den Ohren, sondern an den Schädelknochen, da der Klang unter Wasser so am besten ankommt. Wer auf seine Musik nicht verzichten will, kann diese jetzt sogar in die Tiefe des Ozeans mitnehmen.

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Skischuh-Wearable

© youtube // MotionMetrics

Dieser Skischuh könnte bald den Skilehrer ersetzen. Das zumindest ist das hehre Ziel der Entwickler von Motion Metrics, die den Carv dank Crowdfunding Anfang 2017 auf den Markt bringen wollen. 116 Sensoren sind in zwei Schuheinlagen verpackt, jeder einzelne misst 200 Mal pro Sekunde Belastung und Bewegung im Stiefel. Die Daten werden an das Smartphone gesendet, das sie auswertet. Und das Beste: Nach der sekundenschnellen Auswertung bekommt der Skiläufer direkt Tipps aufs Ohr, was er an seinem Stil verbessern könnte.

Icaros

© youtube // ICAROS flight

Die Symbiose aus Computerspiel und Sportgerät heißt Icaros und hat mittlerweile auch Einzug in gut sortierte Fitnessstudios gehalten. Du liegst bäuchlings auf dem beweglichen Gestell und hast eine Virtual-Reality-Brille auf, an die dein Smartphone mit der Icaros-App geschnallt wird. Die Bewegungen deines Körpers steuern das Gerät und schnell merkst du, dass ein Shooting-Game auf diese Weise ganz schön anstrengend sein kann. Ein perfektes Ganzkörpertraining, das auch noch extrem viel Spaß macht.

Digitales Klettern

© youtube // Rhein-Zeitung

Auch an der Kletterwand können Routen mittlerweile digital erfasst werden. Mit ClimbTrack kannst du deine Routen an der Wand planen und aufzeichnen. Der Griff, der dich am besten nach oben bringt, wird hell angestrahlt. Fortschritte oder Technikfehler können dank Aufnahmen einer Spezialkamera besser erkannt werden.

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09 2016 The Red Bulletin Innovator

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