5 Schätze, die noch niemand gefunden hat

5 Schätze, die noch niemand gefunden hat

Foto: Facebook/indianajones

Versteckte Reichtümer finden nicht nur Abenteurer auf der Leinwand. Bist du gut im Lösen von Rätseln?

Zerfledderte Karten, die dich zu Piratengold führen, und Rätsel, welche dir unentdeckte Reichtümer offenbaren, sind nicht nur Stoff unzähliger Romane, Filme und Mythen. Tatsächlich verstecken sich rund um den Erdball etliche Schätze und warten nur darauf, gefunden zu werden.
 

Du musst eben nur wissen, wo du zu suchen hast. Schnapp dir deinen Hut, Kompass und Peitsche – wir begeben uns auf Schatzsuche!

  • Der Schatz des Forrest Fenn
  • Die Goldene Eule
  • Die Chiffre des Thomas Beale
  • Der versunkene Schatz der Silberflotte
  • Das „Money Pit” auf Oak Island
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Der Schatz des Forrest Fenn

Sein Leben lang machte sich der US-Amerikaner Forrest Fenn auf die Suche nach altertümlichen Artefakten. Als er 1980 die Nachricht erhielt, er habe Nierenkrebs und würde in wenigen Jahren sterben, beschloss er, seine Reichtümer – dazu gehörten Goldmünzen, Jade-Schnitzereien und ein Smaragdring – zu verstecken. Doch soweit kam es zunächst nicht, denn Fenn lebte weiter.

Im Jahr 2010 machte sich der mittlerweile 80-Jährige dann doch auf, den ein bis drei Millionen Dollar schweren Schatz zu deponieren. Dieser soll sich in den Bergen von Santa Fe befinden. Hinweise darauf gibt Fenn in einem Gedicht aus seiner Biografie.

Die Goldene Eule

Begleitend zu seinem „Armchair Treasure Hunt“-Roman („Die Suche nach der Goldenen Eule“) vergrub Autor Régis Hauser unter dem Pseudonym Max Valentin 1993 eine bronzene Eulenstatue in Frankreich. Er schrieb elf Hinweise auf, wo die von Künstler Michel Becker geschaffene Statuette versteckt ist. Bis heute soll sie nicht gefunden worden sein, auch wenn laut Valentin viele Leute ihr schon nahe gekommen sind.

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Die Suche nach der Eule ist damit die längste in der Geschichte des „Armchair Treasure Hunt“-Genres. Wer die Eule findet, kann sie gegen eine andere eintauschen, welche aus Gold und Silber gemacht ist und um die 150.000 Euro wert sein soll. Hauser starb 2009, sein Anwalt hält die Lösung unter Verschluss.

Die Chiffre des Thomas Beale

Einer Legende nach soll ein gewisser Thomas Beale mit einigen Gefährten um 1820 in den Rocky Mountains Gold und Silber im Wert von 63 Millionen Dollar versteckt haben. In drei verschlüsselten Botschaften habe Beale den Fundort des Schatzes, seinen Inhalt und die Namen der beteiligten Männer sowie ihrer Nachkommen notiert.

Bisher konnte lediglich die zweite Chiffre mit dem Inhalt des Schatzes entschlüsselt werden – mit Hilfe der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung! Allerdings wird vermutet, dass es sich bei der ganzen Geschichte um einen Schwindel handelt.

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Der versunkene Schatz der Silberflotte

Auf ihrem Weg von Kuba nach Amerika sanken 1715 elf Schiffe der spanischen Silberflotte vor der Küste Floridas. Die Schiffe sollen Münzen und Edelsteine im Wert von über einer Milliarde Dollar transportiert haben. Während moderne Schatzsucher schon einen kleinen Teil der Reichtümer – Münzen im Wert von mehreren Millionen Dollar – auf dem Meeresboden entdecken konnten, fehlt von einem Großteil noch jede Spur.

Das „Money Pit” auf Oak Island

Ein bis heute ungeklärtes Mysterium ist das „Money Pit“ auf Oak Island. Auf der Insel vor der Ostküste Kanadas soll 1795 ein junger Holzfäller eine seltsame Vertiefung entdeckt haben. Als er dort grub, legte er verschiedene Schichten frei, unter anderem dort unübliche Schieferplatten und systematisch verlegte Holzstämme. Im Laufe der Jahre gruben etliche Menschen und Unternehmen dort tiefer und tiefer, stießen auf ungewöhnliche Materialien, seltsame Zeichen und geheime Dämme, die Wasser von außen in den Schacht pumpten.

Noch heute ist nicht klar, ob der seltsame Schacht, der unter anderem für den fesselnden Roman „Riptide“ Pate stand, von Menschenhand oder durch die Natur erschaffen wurde – und ob auf seinem Grund ein Schatz liegt. Aktuell versucht ein Team der History-Reality-ShowThe Curse of Oak Island”, das Mysterium zu lösen.

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12 2016 The Red Bulletin

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