Chinas neue Sehenswürdigkeiten: Zhangjiajie Grand Canyon Glasbrücke und Co.

Chinas neue Touristenattraktionen

Foto: getty images

Eine Rolltreppe und eine Brücke sollen das Reich der Mitte attraktiver machen. Wie das gehen soll? Schau dir die Bauwerke doch einfach mal an.

China ist mit seiner über 5000-jährigen Geschichte eine der ältesten Zivilisationen der Welt. Doch das Reich der Mitte will nicht nur mit den Zeugnissen der uralten Kultur punkten, sondern hat in letzter Zeit einige moderne Attraktionen erschaffen, um Touristen aus allen Erdteilen ins Land zu locken. Weitere befinden sich in Planung.

Hier sind vier der imposantesten Projekte:

  • Grand-Canyon-Glasbrücke
  • Sightseeing-Rolltreppe
  • Stratford-upon-Avon
  • Mega-Tourismus-Park
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Grand-Canyon-Glasbrücke

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Wenn du nicht schwindelfrei bist, solltest du dir einen Besuch der 430 Meter langen und sechs Meter breiten Glasbrücke in der chinesischen Provinz Hunan vielleicht ersparen. 300 Meter über dem Grund des Zhangjiajie Grand Canyon ist der Ausblick dafür phänomenal. Erst im August 2016 eröffnet, ist das Bauwerk nun die höchste und längste Glasbrücke ihrer Art.

Du willst mehr Spektakel? In Zukunft wollen die Betreiber auch Bungee Jumping anbieten und eine Handseilbahn errichten, mit der du den Canyon im Flug überwinden kannst. Geht doch.

Sightseeing-Rolltreppe

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Grandiose Natur zu erleben ist doch etwas Tolles, wenn es nur nicht immer so anstrengend wäre. Die ganze Zeit herumzulaufen, bis die Füße schmerzen – doch das muss nicht sein. So denken zumindest einige Chinesen, die jetzt die Lösung für dieses Problem gefunden haben: eine Sightseeing-Rolltreppe. Über 688 Meter führt das ganz neue Bauwerk bis zu 7000 Touristen pro Stunde durch den Enshi Grand Canyon im Bezirk Enshi in der chinesischen Provinz Hubei. Am Scheitelpunkt der Fahrt werden die Reisenden mit einem atemberaubenden Blick über Flüsse, Täler und Berge belohnt.

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Stratford-upon-Avon

Warum nicht gleich eine ganze Stadt nachbauen? Was die Hotels in Las Vegas schon im Kleinen gemacht haben, will China nun noch imposanter aufziehen. Shakespeares englische Geburtsstadt Stratford-upon-Avon soll in Originalgröße in der südchinesischen Stadt Fuzhou errichtet werden, mit Häusern im Tudorstil und einem Fluss namens Avon.

Der Ort soll den offiziellen Namen „Sanweng“ tragen, was soviel bedeutet wie „drei Meister“, und nicht nur Shakespeare huldigen, sondern auch den Schriftstellern Miguel de Cervantes und Tang Xianzu. So ganz genau nehmen es die Chinesen mit der Replik dann auch nicht, da in den Nachbau ebenso Elemente von Cervantes’ spanischer Heimatstadt Alcalá de Henares sowie eine römische Kirche integriert werden soll. Warum, wissen nur die Planer.

Mega-Tourismus-Park

Wenn in China etwas Neues geplant wird, sind das selten halbe Sachen. Doch selbst für diese Maßstäbe erscheinen die Ideen für den Tourismus-Park gigantisch. Ein fliegendes Kino, ein Vergnügungspark, ein Themenpark zum Lebensraum Meer, ein Stadion mit 10.000 Plätzen und eine futuristische Hightech-Zone für Kids sollen in der Provinz Shandong am Tài Shān entstehen.

Die anvisierten Kosten betragen rund 8,4 Milliarden Euro. Der gesamte Komplex soll 290 Hektar groß werden, das ist eine Fläche von über 400 Fußballfeldern. Der Baubeginn ist für 2017 geplant, 2021 sollen dort die ersten von rund 20 Millionen Besuchern pro Jahr dort ihre Freizeit verbringen.

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11 2016 The Red Bulletin

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