Bear Grylls: Überlebenstipps für den Dschungel

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Überlebenstipps für den Dschungel

Foto: facebook.com/RealBearGrylls

Hol dich da selbst raus! Wie du WIRKLICH im Dschungel überlebst 

Wenn du dich einmal durch den Urwald kämpfen willst, bieten sich dir zwei Möglichkeiten: Du erarbeitest dir einen Status als C-Promi und lässt dich in ein mit Palmen dekoriertes Naturstudio einweisen. Oder du bist ein Mann und springst mit dem Fallschirm über dem Amazonas ab. 


Falls du die zweite Variante wählst, haben wir hier die besten Tipps von Überlebensexperte Bear Grylls für dich zusammengestellt:

  • Ernährung
  • Schlafplatz
  • Hindernisse
  • Rettung
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1. Ernährung

Ohne Essen und Flüssigkeit schaffst du es im Dschungel nicht weit. Eventuelle Reserven sind schnell aufgebraucht. Wie schaffst du es also ohne Hunger und Durst zurück in die Zivilisation?

Pflanzen

„Eine der ersten Lektionen für den Dschungel, die Soldaten beigebracht bekommen: Halte nach Palmen Ausschau“, erklärt Survival-Profi Bear Grylls. Palmen stehen nicht nur in jedem Regenwald herum, sie sind auch eine ausgezeichnete Quelle für Kalorien und Kohlenhydrate. Ein Palmkern enthält 81 Kalorien und 15 Gramm Kohlenhydrate; auch Palmherzen sind eine nahrhafte Mahlzeit.

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Tiere

Taranteln und Frösche eignen sich ebenfalls als Dschungelsnack. „Steche der Spinne einen Speer in den Rücken, röste sie ohne den großen Innereiensack am Rücken langsam über dem Feuer, bis sie durchgebraten ist“, empfiehlt Grylls. Gehe sicher, dass die Spinne gut durch ist. Das restliche Gift an ihrem Körper würde dir andernfalls extreme Bauchschmerzen und Erbrechen bescheren.

Frösche sind laut dem Ex-Soldaten ein hervorragender Proteinlieferant, mit Ausnahme der kleinen oder leuchtend bunten sind auch alle essbar. Entferne ihre womöglich giftige Haut und weide sie aus. Fülle das Ende eines Bambusstabes mit Wasser und platziere ihn über einem Feuer. Wenn das Wasser kocht, wirf den Frosch hinein.

Wasser

Nicht nur Bear Grylls weiß, dass Trinkwasserlianen eine ideale Flüssigkeitsquelle sind. Mit einer Machete hackst du zuerst weiter unten in die Liane, dann oben. Sobald du den höheren Schnitt gemacht hast, beginnt das Wasser zu fließen. Ein kleines Messer ist dafür ungeeignet.

Achtung: Die Flüssigkeit muss klar sein, damit du sie gefahrlos trinken kannst.

© youtube // Ultimate Bushcraft

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2. Schlafplatz

Direkt auf dem Urwaldboden zu schlafen, ist in den seltensten Fällen ratsam. Um nachts nicht von Skorpionen oder Kriegerameisen erwischt zu werden, schwing dich in die Luft: Schnapp dir ein paar Lianen und Binde sie an einem Baum fest. Ruckzuck hast du dir eine Urwald-Hängematte gebaut.

© youtube // Discovery

3. Hindernisse

Tierische Feinde

Gefährliche oder gar giftige Tiere sind im Dschungel keine Seltenheit. Siehst du dich zum Beispiel mit einer Boa constrictor konfrontiert, nutze einen Stock, um ihren Kopf und Körper zu fixieren. Gelingt dir dies, kannst du sie gefahrlos passieren.

© youtube // Discovery

Natürliche Barrieren

„Gelangst du an einen reißenden Fluss, schau dir zuerst an, wie schnell das Wasser fließt, und überlege, wo du auf der anderen Seite ausgespuckt wirst. Rechne zudem eine Fehlerspanne von 25 Prozent ein“, warnt der Bezwinger des Mount Everest.

Benutze einen Rucksack Liner als Schwimmhilfe. Halte deinen Kopf im Wasser hoch und strecke die Füße in Flussrichtung – falls Steine im Weg liegen. Kämpfe nicht gegen die Strömung, sondern bewege dich mit ihr auf die andere Seite.

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4. Rettung

Du schaffst es nicht mehr weiter und musst gerettet werden? So entkommst du der Dschungelhölle.

Falls du schon den Helikopter hörst, entfache aus deinem Lagerfeuer ein Signalfeuer. Schnapp dir das Erste-Hilfe-Set, schmier etwas Vaseline auf eine Bandage und wirf sie ins Feuer. Dann kippst du die Flüssigkeit aus dem Moskitospray rein, das verstärkt das Feuer immens. Nun lege einen großen Ast mit Blättern oben drauf – dadurch entsteht eine riesige Rauchwolke, die deine Retter eigentlich nicht übersehen können. 

© youtube // Discovery

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02 2017 The Red Bulletin

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