Apps, die Leben retten können

4 Outdoor-Apps, die dein Leben retten können

Red Bull Content Pool/Jan Kasl

Du willst für alle Fälle gerüstet sein? Wir haben die besten Notfall-Apps für Outdoor-Enthusiasten.

Klar, wir gehen erst einmal davon aus, dass schon alles gut gehen wird, wenn wir draußen unterwegs sind. Solltest du auf einem deiner Abenteuer aber doch mal in eine brenzlige Situation geraten, gibt es einige Apps, die sich als Retter in der Not erweisen können.

Gerade diejenigen, die am liebsten alleine losziehen und auch mal ihre Grenzen austesten, sollten sich diese praktischen Lebensretter fürs Smartphone genauer ansehen.

Hier sind vier Apps für …

  • Globetrotter
  • Naturliebhaber
  • Radfahrer
  • Wintersportler
Für Globetrotter: Echo112 

Wer viel reist, kann sich die Notfall-App Echo112 downloaden. Das System ist simpel: Verletzt du dich unterwegs, wirst Zeuge eines Unfalls oder brauchst anderweitig Hilfe, verbindet dich die App auf Knopfdruck mit der Notfallzentrale des Landes, in dem du dich gerade befindest. Dann übermittelt sie deinen genauen Standort per GPS an die Website echo112.com. Dort können Rettungsdienste direkt auf sie zugreifen und wissen genau, wo du dich befindest. 

Der Vorteil: Die App funktioniert überall auf der Welt. ABER: Nicht alle Rettungsdienste nutzen auch tatsächlich die Website, auf der deine GPS-Daten hinterlegt werden. Einen Notruf absetzen kannst du dennoch in jedem Fall.

Für Naturliebhaber: Hilfe im Wald

Ursprünglich war die App mit dem vielsagenden Namen Hilfe im Wald für diejenigen gedacht, die im Wald arbeiten und dabei in Gefahr geraten können. Aber auch alle Liebhaber unberührter Natur dürfen sich dieses nützliche Programm mal ansehen.

"Hilfe im Wald" findet definierte Rettungspunkte

© Pixabay // Bertsz

Die App begleitet dich, wenn du in großen Waldgebieten unterwegs bist, und zeigt dir deine eigene Position sowie festgelegte Rettungspunkte in der Umgebung an. Diese haben die jeweiligen Länder geschaffen, um Verunglückte möglichst schnell zu finden.

Besonders gut ist, dass die App auch dann funktioniert, wenn du dich mitten im Nirgendwo, weit weg von jedem Handynetz befindest. Dafür speicherst du im Vorhinein die Koordinaten der Rettungspunkte in eine typografische Karte oder ein Luftbild ein und lässt dich dann per GPS dort hinführen. 

Für Sportler: ICEdot

Diese App wurde ursprünglich für Radfahrer entwickelt, die lange allein auf abgelegenen Strecken unterwegs sind. Sie kann aber in vielen verschiedenen Sportarten eingesetzt werden.

Das Besondere: Ein kleiner Sensor, der am Helm befestigt wird, merkt es, wenn du stürzt. Er sendet dann eine Nachricht an dein Smartphone, das Handy schickt daraufhin einen Notruf inklusive GPS-Koordinaten an eine vorher ausgewählte Kontaktperson raus. Sollte es sich um falschen Alarm handeln, hast du 15 Sekunden Zeit, um den Vorgang zu stoppen.

© Youtube // ICEdot

Zukunftsmusik für Wintersportler: Galileo-LawinenFon 

Wem ein echter Lawinenpiepser zu teuer oder kompliziert ist, der wird beim Wintersport in Zukunft hoffentlich das Galileo-LawinenFon dabeihaben. Mit der App und einem Hardware-Zusatz kannst du dein Smartphone aufrüsten, um im Falle einer Lawine besser auffindbar zu sein – oder deine Freunde zu finden, sollten sie im Schnee verschüttet werden.

Obwohl erste Tests sehr erfolgreich verlaufen sind, ist das extrem nützliche System noch nicht offiziell auf dem Markt, die Einführung soll aber nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Bis dahin kannst du Lawinengebiete zum Beispiel mithilfe der App White Risk meiden. Sie stellt dir nützliche Infos bereit, mit denen du die aktuelle Lawinengefahr besser einzuschätzen lernst.

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08 2016 THE RED BULLETIN

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