Kulinarische Reise mit VizEat: Essen bei den Locals

Kulinarische Reise mit VizEat: Essen bei den Locals

Foto: Getty Images

Restaurantführer und Co. haben ausgedient: Die Plattform VizEat mit dazugehöriger App verspricht reisefreudigen Gourmets ein authentisches Food-Erlebnis mitten unter Einheimischen.

Echte Globetrotter wissen es schon lange – das beste Essen gibt es im Urlaub in der Regel abseits der ausgetretenen Touristenpfade. Die wahren Insidertipps finden sich daher nicht immer im bewährten Reiseführer.

Was tun, wenn der Magen grummelt, das kulinarische Entdeckerherz einen Besuch im Restaurant jedoch strikt verbietet?

VizEat soll dieses Dilemma schon im Vorhinein verhindern und Reisenden einen authentischen Blick auf die Küche des Urlaubsortes bieten: Die App bringt einheimische Küchenfeen und hungrige Gäste zusammen.

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Die Hard-Facts:

  • App-Preis: kostenlos
  • Ab iOS 9.0 im Apple-Store erhältlich
  • Ab Android 4.1 bei Google Play

Das Prinzip von VizEat ähnelt auf den ersten Blick der Plattform Airbnb. Nur dreht sich hier alles um Geschmackserlebnisse mit echtem Lokalkolorit statt um Übernachtungsmöglichkeiten. Wer wissen will, wie Francesca in Rom ihre Lasagne zubereitet und welche Leckereien bei Marie aus Paris im Kochtopf landen, der ist hier genau richtig.

Wie funktioniert’s?

Über die App oder die Website buchst du im Voraus ein Essen beim Gastgeber deiner Wahl. Die Auswahl ist ziemlich groß. Laut VizEat haben bislang über 20.000 Gastgeber in 110 Städten weltweit 100.000 hungrige Urlauber bewirtet. Eine ziemlich coole Idee für alle, die Wert auf regionale Küche legen und schnell Kontakte knüpfen wollen.

Das Angebot von VizEat umfasst auch besondere Events wie etwa ein Essen auf einem Boot in Barcelona oder ein Tasting quer durch alle Süßspeisen Portugals. Wer selber mal den Kochlöffel schwingen möchte, kann an Kochkursen oder Foodtouren teilnehmen.

Wer hat’s erfunden?

Die Köpfe hinter dem Konzept sind Camille Rumani und Jean-Michel Petit. Noch bevor die beiden aufeinandertrafen, entdeckte jeder für sich die Vorzüge von echtem regionalen Essen auf einer Urlaubsreise. Petit am Titicacasee und Rumani in Peking.

Kostenlos ist der kulinarische Spaß leider nicht. Jeder Gastgeber legt selber fest, wie viel er berechnen will. Die Preise stehen dann vorab fest und sind für die Gäste in spe vor der Buchung einsehbar. Um Sicherheit auf beiden Seiten zu garantieren, wird der Geldtransfer einen Tag nach der Verkostung über die VizEat-Website abgewickelt.

Wie sicher ist das Konzept?

Neben dem lieben Geld rückt immer noch ein weiteres leidiges Thema in den Vordergrund: Woher weiß ich, dass mir nicht ein irrer Psychokiller die Tür öffnet? Um derartigen Befürchtungen vorab entgegenzuwirken, gewährt VizEat Einblick in die Profile von Gästen und Wirten. Außerdem können die VizEater über das hauseigene Nachrichtensystem untereinander Kontakt aufnehmen. Auch eine Versicherung mit 300.000 Euro pro Nase ist inklusive.

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05 2017 The Red Bulletin

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