Hilfreiche Alltags-Gadgets

Rasenroboter und Co.: Welche Gadgets sich im Alltag wirklich lohnen

Bild: Getty Images

Immer mehr Hightech-Helfer kommen auf den Markt, die uns den Alltag erleichtern sollen. Unser Überblick zeigt, welche das wirklich tun – und wo es noch Probleme gibt.

Der alte Traum vom hilfreichen Technik-Tool, das uns lästige Alltagspflichten abnimmt oder clever unsere Hobbys unterstützt. Nie hatte die Realität in dieser Hinsicht mehr zu bieten als heute. Aber welche der Gadgets sind so weit ausgereift, dass man sie unbedingt haben sollte? Wir haben uns vier interessante Vertreter vorgeknöpft:

  • Gartenfreund
  • Workoutpartner
  • Fotoassistent
  • Küchenhelfer

Rasenroboter

Selber Rasenmähen? Nicht immer das Höchste der Gefühle. Gut, dass es Mäh-Roboter gibt. Während du gemütlich auf der Terrasse in der Sonne badest, hält das schnittige Gerät akkurat das Grün in Schuss. Die Roboter arbeiten mit einem akkubetriebenen Elektromotor, erledigen die Arbeit völlig autonom und laden sich auch selbstständig wieder auf. In fast allen Fällen braucht es etwas Vorarbeit: Die Fläche, die der Rasenhelfer bearbeiten soll, muss mit einem Führungsdraht begrenzt werden. Eine Aufgabe, die der Käufer oder der Fachmann übernehmen kann. Das Ergebnis des Mähroboters ist bei den meisten Modellen sehr brauchbar. Aber: Unter 500 Euro ist kaum ein empfehlenswerter Roboter zu bekommen.

Testsieger auf „vergleich.org“ (2016): „Gardena R 70 Li“, um 1.000 Euro.

© Rasenmäher Roboter // Youtube

Fitnessarmbänder

Wer fit sein will, trainiert sich den Allerwertesten ab. Nicht mehr als konsequent, sich dabei von außen bestmöglich unterstützen zu lassen. Der große Auftritt der Fitnessarmbänder: Immer mehr Aktive, ob Hobbysportler oder Fortgeschrittene, tragen die elektronischen Helfer. Und die können so einiges: Schritte zählen, Herzfrequenz messen oder Kalorienverbrauch errechnen – klingt nach dem perfekten Begleiter beim Sport. Nicht ganz. Bei alltäglichen Bewegungen sind die Armbänder weiterhin zu unpräzise, auch auf dem Fahrrad misst kaum eins die Strecke korrekt. Das Thema Datenschutz ist zudem problematisch. Dennoch, vor allem für Läufer gilt unter dem Strich: durchaus zu empfehlen. 

Testsieger Fitness-Tracker mit Herzfrequenzmessung über Gurt laut „Stiftung Warentest“ (2016): „Garmin Vivosmart“, um 120 Euro.

© Techy Agent // Youtube

Kamera-Drohnen

Endlich mal die Welt aus der Vogelperspektive kennenlernen. Die alte Sehnsucht des Menschen ist inzwischen Realität: Kamera-Drohnen erlauben den komfortablen Flug samt perfektem Überblick von oben. Erschwinglich sind die spacigen Fluggeräte inzwischen auch: Ab 300 Euro gibt es Modelle, die durchaus empfehlenswert sind. An denkbaren Aufgaben für die fliegenden Helfer mangelt es nicht: Nach einem heftigen Sturm die Dachziegel checken oder einem Kumpel das Eis für einen Drink direkt auf den Balkon liefern – und dabei auch noch den Spieltrieb befriedigen. Grenzen gibt es allerdings: Verboten ist es zum Beispiel, durch die Fenster fremder Häuser und Wohnungen zu fotografieren. Natürlich müssen auch die Regeln der Flugsicherung gewahrt bleiben.  

Testsieger laut „vergleich.org“ (2016): „DJI Phantom 3 Standard“, um 520 Euro.

© DJI // Youtube

Kochkünstler  

Es war in alten Filmen ein beliebtes Science-Fiction-Gimmick: Ein Gerät, das auf Knopfdruck ganz nach Wunsch und Bedarf kocht. Seit Modellen wie dem „Thermomix“ hat sich die Suche nach dem Alleskönner für die Küche erledigt. Aber halten die Küchenmeister auch, was sie versprechen? Tatsächlich können die Geräte nicht nur hacken, kneten oder rühren, auch das Kochen wird klaglos und mit der Langmut technischer Zuverlässigkeit erledigt. Uuund Action: Ein Display führt durch das Rezept, du schmeißt nur noch die Zutaten rein und drückst Knöpfe. Der Geschmack wird allgemein als ziemlich gut bewertet, auch wenn hier und da manches zu breiig oder nicht richtig durchgegart sein soll. Merke: Nicht nur bei Mutti wird gemeckert.

Testsieger laut „vergleich.org“ (2016): „Vorwerk Thermomix“, um 1.200 Euro.

© COMPUTER BILD TV // Youtube

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07 2016 The Red Bulletin

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