„Das ultimative Motorrad…”

Fotos: KTM

Drei Gründe, warum die Presse von der KTM 1290 SUPER DUKE GT begeistert ist.

Letzten November fielen bei der EICMA in Mailand erstmals die Hüllen der 1290 SUPER DUKE GT. Beim internationalen Media Launch auf den Straßen von Mallorca, konnten erstmals auch Pressevertreter außerhalb von Österreich den Lenker in die Hand nehmen. Wir fragten Street PR-Manager Luke Brackenbury nach den ersten Eindrücken der Medien, die aus der ganzen Welt auf die spanische Insel kamen, um die neueste Entwicklung aus Mattighofen zu testen, die sich, ganz typisch für KTM, nicht einfach in eine Schublade stecken lässt. Wie fiel das Feedback aus?

1. Leistung pur

„Alle lieben den Motor“, erzählt LB. „Jeder kennt ‘Das Biest’ [1290 SUPER DUKE R] und sein Potenzial, auch wenn es gleichzeitig das am Einfachsten zu fahrende Bike war; fügt man ein Windschild und Koffer hinzu, schon verändert sich die Mentalität. Durch die elektronischen Fahrhilfen sind die Fahrer von der Leistung weniger eingeschüchtert.“

Es ist das modernste KTM-Motorrad in Sachen Elektronik und Fahrassistenzsystemen (Kurven-ABS, Traktionskontrolle, Motorrad-Stabilitätskontrolle, sogar ein Quickshifter und Hill Hold Control sowie Motorschleppmoment-Regelung gibt es optional). Die LC8-Basis mit 173 PS war bereits gut, aber in der GT wurde das Paket nochmals verbessert. In der KTM 1290 SUPER DUKE GT steckt das sportliche Herz der 1290 SUPER DUKE R, gestärkt und mit sanfterem Drehmoment, wodurch die GT zu einem echten Touring-Bike wird.

Der V2-LC8-Motor mit Ride-by-Wire-Funktion und elektronischem Motormanagement beeindruckte die Fahrer beim Launch durch seine Vielseitigkeit und gab einen ersten Vorgeschmack auf die vielseitigen Möglichkeiten, die die GT bietet.

2. Den ganzen Tag … und die ganze Nacht

„Ein weiterer Aspekt, der oft genannt wurde, war der Komfort … die Sitzposition, das leicht einstellbare Windschild und die wählbaren Fahrmodi.“

Die Leute lieben, wie einfach es auf die Schnelle eingestellt werden kann!
Luke Brackenbury, Street-PR-Manager

Niedrigere Fußrasten, ein größerer Tank (23 Liter), einstellbare Lenker und Hebel, Geschwindigkeitsregelanlage, beheizbare Griffe und LED-Kurvenlicht sind nur einige der Vorzüge, die die vielseitige und praktische Seite der GT unterstreichen. Das Windschild – mit nur einer Hand einstellbar – hat besonders viele Fans.

„Die Leute lieben, wie einfach es auf die Schnelle eingestellt werden kann und es in Kombination mit dem Tank den Wind vom Fahrer ablenkt“, sagt Luke. „Selbst nach einer Tagestour von 280-290km hat sich niemand beschwert und niemand hat sich auf die Fußrasten gestellt. Am Ende des Tages haben wir nur viele glückliche Gesichter gesehen, niemand musste seine Beine strecken oder ausschütteln.“

Das Chassis der GT sowie das semiaktive Fahrwerk von WP Performance Systems sorgen für einen besonderen Sicherheitsaspekt. Im KTM-Presskit ist zu lesen, dass die GT ‘einen extrem leichten, aber torsionssteifen Gitterrohrrahmen mit einer schönen Leichtmetall-Einarmschwinge sowie mit hochwertigen WP-Fahrwerkskomponenten, unübertroffenen Brembo-Bremsen und haftfreudigen Pirelli Angel GT-Reifen’ kombiniert’.

„Die Straßenbedingungen verändern sich hier sehr stark“, fügt Brackenbury hinzu. „Der graue, sonnengebleichte Asphalt kann sehr rutschig sein und der dunklere Asphalt ist wieder ganz anders. Ansonsten kommen die Straßen den Fahrern aber entgegen. Trotz der elektronischen Dämpfungssteuerung und der Anti-Dive-Funktion fühlen die Fahrer, was vor sich geht; das ist die wichtigste Nachricht, die rüberkommt. Es zeigt eindrucksvoll, welche Fortschritte das WP-System seit der SUPER ADVENTURE gemacht hat. Sobald die Fahrer die Einstellungen und die Fahrmodi anpassen, können sie förmlich fühlen, wie sich die Straße verändert.“

3. Kluge Dinge

Die technischen Aspekte eines modernen Vorzeigemotorrads werden mittlerweile durch zahlreiche Akronyme beschrieben: MSC, HHC, C-ABS, SCU (Suspension Control Unit) und so weiter. Die Angabe von Gewicht, Leistung und Maßen reicht längst nicht mehr aus. Die GT ist der kühne, innovative Vorstoß in die Zukunft der KTM-Straßenmotorräder und ein schönes Beispiel, wie bei einem Motorrad technische Aspekte und Fahrer zusammenarbeiten.

Brackenbury: „Durch Elektronik-Features, wie die Traktionskontrolle und das Kurven-ABS, die mittlerweile in der vierten Generation sind, haben die Fahrer viel mehr Vertrauen in das Motorrad. Die Kurven auf der Strecke waren ziemlich anspruchsvoll und die Fahrer wissen, dass wenn sie die Kure falsch erwischen, sie einfach auf die Bremse steigen können. Neben den ganzen Autos, laufen hier Hunde, Schafe und Touristen auf der Straße rum; deshalb ist es wichtig, dass die Fahrer schnell reagieren und sich dabei aufs Bike verlassen können.“

Abgesehen von der Leistung, dem komfortablen Sitz und Windschild, scheint es vor allem die ‘Fahrbarkeit’ und die Vielzahl an elektronischen Hilfen sowie das Motormanagementsystem der GT zu sein, das so große Begeisterung hervorruft. An diesem Punkt fühlten wir uns gezwungen zu fragen: gab es überhaupt Beschwerden?

„Es gab nur Komplimente für die GT, aber es war doch merkwürdig zu hören, dass sich einige der schnelleren Fahrer über die Rückfederung der Dämpfung im ‘Komfort’-Modus beschwert haben … wir sind aber auch in einer ziemlich harten Einstellung gefahren und das Gute an dem Bike ist ja, dass du das Fahrwerk immer individuell anpassen kannst.“

Es scheint, dass unter all den Verkaufsargumenten, das vielseitige Design der GT, das vielleicht eindrucksvollste Argument ist. Ein paar Worte zum von Kiska entwickelten Design.

Jeder sagt, dass das Bike in natura besser aussieht als auf Fotos“, beschreibt Luke die Eindrücke. „Auch ich war mir zunächst unsicher, aber mit den Koffern und den verschiedenen Linien, die man aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten kann, gefällt es mir richtig gut. Sobald die Fahrer die GT gesehen haben, wussten sie, dass dieses Bike hält, was es verspricht. Einige Fahrer nannten es sogar ‘das ultimative Motorrad’.“

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04 2016 KTM

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