Wakeboarden am Kran

Fotos: Marjan Radovic, Daniel Bardos

Nichts ist verrückter als eine verrückte Idee - außer, diese tatsächlich auch umzusetzen. Dazu brauchte es einen Hafenkran, Stahl, Rost, Schiffscontainer, drei lässige Typen in Gestalt von Top-Athleten und einen starken Partner wie AEE, der alles dokumentiert.

Alles begann mit einem You-Tube-Video, in dem ein Bagger einen Wasserskifahrer über einen See zieht. Daraus entstand die Idee für ein weltweit einzigartiges und nie dagewesenes Projekt: einen Hindernis-Parcours aus Schiffscontainern für die drei Wakeboarder Dominik Gührs, Felix Georgii und Dominik Hernler aufzubauen und einen Kran mit langem Arm als Lift-Ersatz einzusetzen. Die erste Hürde stellte die Suche nach dem perfekten Kran dar. Neben einer Drehgeschwindigkeit von mindestens 30 km/h war eine Armlänge von rund 40 Metern gefragt. Fündig wurde das Team schlussendlich im kroatischen Pula. Dann ging es an den Aufbau: der Kran wurde auf ein Podest gehievt und festgeschweißt, damit er beim Fahren nicht umkippen kann. Doch wie kann man einen Stahlcontainer zu einem Hindernis oder Kicker umbauen? Das sollte sich noch als die leichteste Übung herausstellen. Die größte Challenge war, die Container zum Schwimmen und in die richtige Position zu bringen. Nach drei Tagen war es geschafft und der weltweit erste Wake Crane Park einsatzbereit. Dominik Gührs, Felix Georgii und Domink Hernler stürzten sich knapp eine Woche lang in das Abenteuer der Extraklasse und genossen jeden Augenblick. Der 360° Parcours war fahrtechnisch eine Herauforderung sowie körperlich und geistig sehr anspruchsvoll. Da es ohne Gerade schwierig ist die Geschwindgkeit zu kontrollieren, mussten sie improvisieren.

WAKE CRANE PARK Die Aufnahme zeigt den einzigartigen und eindrucksvollen 360 ° Parcours.

Den größten Fahrspaß bot den Jungs das „Flying Obstacle“ - ein frei schwebendes Hindernis, das an einem anderen Kran hing. Von der Planung bis hin zur Umsetzung wurde das Trio von AEE begleitet. Die Mischung aus Action, Tempo, Adrenalin und der sensationellen Hafenkulisse in Pula ergab die perfekte Stimmung, um dieses großartige Projekt mit den AEE Kameradrohnen und AEE Actioncams festzuhalten. Dominik Gührs bringt es auf den Punkt, wenn er sagt: „Das Besondere war, dass es etwas komplett Anderes und Einzigartiges war an einem Kran zu fahren und sich den Kurs komplett mit Containern als Obstacles selbst bauen zu können. Das gab es so noch nicht beim Wakeboarden. Es war cool, das mit Felix und Dom gemeinsam zu machen, weil jeder andere Dinge einbringen konnte und wir uns gegenseitig pushen konnten.“

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10 2016 AEE

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