Dakar Rallye: Verpflegung und Unterstützung

40 DINGE, DIE DU ÜBER DIE RALLYE DAKAR WISSEN MUSST

Text: Werner Jessner
Foto: Flavien Duhamel

Die Rallye Dakar ist die härteste Motorsportveranstaltung der Welt – und die gefährlichste dazu. Diese 10 Dinge musst du über Schlaf, Verpflegung und Hilfe bei der Rallye wissen.

Der Start zur 39. Auflage des Rennens erfolgt am 2. Jänner, diesmal in Asunción, Paraguay. Das musst du über Verpflegung und Unterstützung wissen:

  1. Wie trinke ich bei vollem Tempo?
  2. Wie mache ich das unterwegs mit dem WC?
  3. Wo schlafe ich? 
  4. Wie werde ich schlafen?
  5. Warum muss ich um vier Uhr aufstehen?
  6. Was gibt es zu essen?
  7. Was ziehe ich an?
  8. Wer macht meine Wäsche? 
  9. Wo duschen?
  10. Was können die Ärzte behandeln? 
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1. Wie trinke ich bei vollem Tempo?

Tagsüber empfiehlt sich ein Trinkrucksack mit einer Lösung aus Wasser, Mineralsalzen, Elektrolyten und aufgelösten Energiegels. Autofahrer hängen den Rucksack einfach an die Sitzlehne.

Während der Dakar auf das WC gehen
2. Wie mache ich das unterwegs mit dem WC?

Kommt drauf an, wie dringend das Bedürfnis ist. Im Grunde bist du Rennfahrer, kein Overall-Model. Die gute Nachricht: Du schwitzt ohnehin viel Flüssigkeit raus.

3. Wo schlafe ich? 

Regel 1: Ein Steinboden fürs Wurfzelt ist besser als ein Bett eine Stunde entfernt.
Regel 2: Meide Hotspots wie Toiletten, Duschen und Essensausgabe. 
Regel 3: Meide große Teams mit vielen Zaungästen. 
Regel 4: Meide Privatiers, die in der Nacht schweißen, flexen und Motoren einstellen. 
Regel 5: Meide Stromgeneratoren. 
Regel 6: Meide Ansammlungen gut gelaunter Menschen. 
Regel 7: Meide überhaupt alles & jeden.

Biwak-Regeln: Meide überhaupt alles & jeden

© youtube // Sheldon Thomson

4. Wie werde ich schlafen?

Schlecht.

5. Warum muss ich um vier Uhr aufstehen?

Weil du die annähernd 8000 Kilometer sonst nicht in zwei Wochen schaffst.

4 Uhr Früh bei der Dakar Rallye

Früh aufzustehen ist die einzige Möglichkeit, 8000 km in 2 Wochen zu fahren.

© ASO/ @World/ A Lavadinho/ A Vialatte

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6. Was gibt es zu essen?

Nudeln, Reis, Gemüse, Fleisch und Fisch, auch Süßes und Salat. Dazu ein Lunch-Paket mit Konserven für den Tag plus Wasser und Softdrinks.

40 Dinge über die Rallye Dakar - Teil 1

Warum ist die Rallye Dakar die härteste Motorsportveranstaltung der Welt? Hier sind 40 Antworten. Teil 1: Geschichte und Statistiken.

7. Was ziehe ich an?

Berechtigte Frage bei Temperaturen zwischen null und plus vierzig Grad. Jacken mit gutem Innenfutter und Gilets helfen gegen die schlimmste Kälte. Schwitzen wirst du sowieso.

Kleidung trocknen

KTM-Fahrer Wessel Bosman aus Südafrika hängt während der Rallye Dakar 2016 seine nasse Kleidung im Biwak zum Trocknen auf.

© Marcos Brindicci / Reuters

8. Wer macht meine Wäsche? 

Niemand – was dachtest du denn?

9. Wo duschen?

In einer Mobildusche mit kaltem Wasser, falls es sein muss. Flipflops nicht vergessen! 

40 Dinge über die Rallye Dakar - Teil 2

Warum ist die Rallye Dakar die härteste Motorsportveranstaltung der Welt? Hier sind 40 Antworten. Teil 2: Was du vorab wissen musst.

10. Was können die Ärzte behandeln? 

Höhenkrankheit, Durchfall, Abschürfungen, Prellungen. Besonders harte Hunde fahren das Rennen mit gebrochenen Knochen zu Ende – etwa Chris Birch (NZL) 2012 (Knöchel).


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01 2017 The Red Bulletin

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