Die coolsten Nebenjobs der Profi-Fußballer

Multitalente: Die coolsten Nebenjobs der Fußballstars

Foto: Facebook/Lisa Müller

Mit Mitte 30 ist mit der Profikarriere meist Schluss. Einige Ballkünstler haben sich jedoch schon vorher darum gekümmert, in anderen Branchen Fuß zu fassen.

Die meisten Fußballstars verdienen im Laufe ihrer aktiven Karriere genug Geld, um damit bis an ihr Lebensende versorgt zu sein. Doch gleichzeitig bleibt bei zwei Stunden Training am Tag und ein wenig Regeneration und PR-Arbeit noch genug Zeit, andere Träume zu verwirklichen. Einige Profis haben das bereits getan.
 

  • Thomas Müller
  • Kevin Großkreutz
  • Andrej Arschawin
  • Vincent Kompany
  • Maximilian Beister

Ach ja, und Neymar ;-)

Thomas Müller: Pferdezüchter

In einem kleinen Ort im Süden Münchens hat sich der Fußballer des FC Bayern zusammen mit seiner Frau Lisa einen Teil eines Reitstalls angemietet. Lisa ist Dressur-Reiterin, und ihr Mann unterstützt sie, wo er kann, begleitet seine Herzdame auch zu den Turnieren. Zusammen haben beide auch eine eigene Pferdezucht. „Wenn die Pferde in der Dämmerung ihr Heu knuspern, dann hat das schon meditative Züge“, offenbarte der 27-Jährige der „Rheinischen Post“.

Kevin Großkreutz: Kneipier

Wer kommt vorbei? Dortmunds Biere warten auf euch 😉

A post shared by Mit Schmackes (@mit_schmackes_dortmund) on

Seit August 2016 kann der 28-Jährige vom VfB Stuttgart in seine eigene Kneipe gehen: „Mit Schmackes“ heißt das Lokal, das sich allerdings in seiner ehemaligen Heimat im Dortmunder Kreuzviertel befindet. Im Inneren dominiert ein uriger Industriestil mit Metallstreben und rostigen Stühlen. Essen gibt es ebenfalls – und natürlich können die Gäste dort Fußball gucken.

Andrej Arschawin: Modedesigner

Der Dribbelkönig ist einer der besten russischen Fußballer der 2000er, derzeit lässt der 35-Jährige seine Karriere bei Qairat Almaty in Kasachstan ausklingen. Doch Sorgen um seine Zukunft muss er sich nicht machen: Arschawin besitzt ein Diplom in Modedesign und hat bereits eine eigene Kollektion auf den Markt gebracht. Für Frauen. Die Linie verkaufte sich gut.

Die Startup-Elf der Fußballstars

Selbst die größten Fußball-Stars sind vor falschen Investitionen nicht gefeit. The Red Bulletin Innovator, kennt die Startups, an denen die Profi-Kicker beteiligt sind.

Klicken zum Weiterlesen

Vincent Kompany: Business man

#Paris

A post shared by Vincent Kompany (@vincentkompany) on

Der 30-jährige Belgier hat sich im Laufe seiner Karriere nicht nur zu einem der weltweit besten Abwehrspieler entwickelt, sondern nebenher auch als Geschäftsmann reüssiert. Der Profi von Manchester City hat an der Manchester Business School studiert, ist Mitbesitzer eines Limousinen-Services, hat mit BX Brüssel in sein eigenes Fußballteam investiert, den „Bonka Circus“ mitgegründet, eine Musik- und TV-Produktionsfirma, und besitzt seine eigenen Sportsbars in Brüssel und Antwerpen. Zudem ist der Fußballer in verschiedene Charity-Projekte involviert.

Maximillian Beister: Erfinder

Maxi Beister genießt die dienstagskonferenz ! #Snaxcup #2in1 #snackingrevolution

A post shared by SNAXCUP (@snaxcup) on

Der Außenstürmer muss aufpassen, dass seine Nebenjobs nicht bald zum Hauptbroterwerb werden. Denn das ehemals vielversprechende Talent spielt bei seinem aktuellen Verein Mainz 05 überhaupt keine Rolle mehr. Sollte die Karriere des 26-Jährigen auf dem Platz weiter stocken, hat Beister aber noch einige Asse im Ärmel: So hat er sich während seiner langen Verletzungspause beim Hamburger SV als Erfinder betätigt und mit zwei Freunden den Snaxcup entwickelt, eine Kombination aus Becher und Teller, die in Stadien oder in Kinos zum Einsatz kommt. Zudem eröffnete er die Nachhilfeschule „Immerschlau.“

Klicken zum Weiterlesen
10 2016 The Red Bulletin

Nächste Story