Freerider-Fitness: Tipps von Tobi Tritscher

Freeriding-Fitnessprogramm:
Training mit Tobi Tritscher

Foto: Anton Brey/brey-photography.de

Wie sich der österreichische Freerider Tobi Tritscher in Backcountry-Form bringt. Und wieso ihm ein Bein zum Kreuzheben reicht.
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SQUATS (KNIEBEUGEN) AUF EINEM SWISS-BALL IN JEDEM WORKOUT 

„Du brauchst als Skifahrer keinen Oberkörper wie ­Arnold Schwarzenegger, aber einen wirklich starken, stabilen Rumpf. Squats auf dem Swiss-Ball sind eine tolle Übung. Meine ersten Versuche waren wackelig, aber mittlerweile schaff ich sie auch mit Gewichtsweste. Zu Beginn bitte aufpassen – ein Sturz von einem Swiss-Ball ist nicht ohne.“

Leistungsdaten

  • Disziplin: Freeriden
  • Alter: 26
  • Größe: 1,74 m
  • Gewicht: 74 kg
  • Karriere-Highlights: Rider im Freeride-Film „Legs of Steel: Passenger“; Sieger des Freeride Festival 2012 und des Grandvalira Total Fight 2009; Zweiter beim Red Bull PlayStreets in Bad Gastein 2009
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100

km/h Top-Speed im Backcountry

„In wirklich steilem Gelände fühlt es sich oft mehr nach Fliegen als nach Fahren an. Da erreichen wir schon 100 km/h – würden wir so ­aerodynamische Suits wie die Rennfahrer tragen, wären es noch mehr. Ab einem gewissen Tempo ist es, als würde die Zeit stillstehen.“

Ein paar Impressionen aus dem Film “Legs of Steel: Passenger“

© youtube // Tobi Tritscher

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WORKOUTS pro Woche im Sommer

„Skifahren allein bringt dir nicht die Kraft, die du als guter Skifahrer brauchst. Im Sommer bin ich daher viermal pro Woche im Fitnesscenter, das wird sogar ein bisschen zur Sucht. Im Winter stehe ich so gut wie jeden Tag auf Skiern. Wenn es keinen Schnee gibt, halte ich mich mit Trekking- oder Mountainbike-Touren in Form.“

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Prozent der Bein-Übungen einbeinig ausgeführt

„Ich trainiere ganz bewusst jedes Bein einzeln, vor allem durch sehr viele einbeinige Lifts, sogar Kreuzheben funktioniert einbeinig. Die Konzentration auf ein Bein im Krafttraining bringt wirklich eine Menge; wie viel, das erfuhr ich beim Riden in Alaska, als ich in ­einem Schneebrett feststeckte und mich nur mit der Kraft meiner ­Beine befreien konnte. Ich kam mit einer gezerrten Leiste davon, nach zehn Tagen konnte ich wieder Ski fahren.“

Tobi Tritschers GoPro-Video von seiner „Dirty Needle Line“ in Alaska

© youtube // GoPro

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Tage Heli-Skiing in Alaska

„Für die Legs-of-Steel-Produktion ‚Passenger‘ war ich vor kurzem erstmals beim Heli-Skiing in Alaska. Wir mussten tagelang auf gutes Wetter warten – du hängst rum, langweilst dich. Und dann musst du um vier aus dem Bett, um halb sechs sitzt du im Heli, 20 Minuten später stehst du am Anfang der verrücktesten Line deines Lebens, 600 Meter vertikaler Drop in unter einer Minute. Oben fragst du dich noch: ‚Was tu ich ­eigentlich hier?‘, aber sobald du in den Hang eingefahren bist, ist es einfach nur das geilste Gefühl der Welt.“

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02 2017 The Red Bulletin

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