Tim Wiese beim Wrestling

7 prominente Gast-Wrestler, die das Zeug zum Superstar hätten

Foto: Getty Images

Tim Wiese an der Seite von Wayne Rooney in einem Tag-Team-Match gegen Chuck Norris und Arnold Schwarzenegger. Das wäre möglich, wenn die Stars ihre WWE-Karriere nur intensiver verfolgen würden.

Arnold Schwarzenegger

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Bisherige Laufbahn: Eigentlich Gastkommentator bei Smackdown im Jahr 1999 griff „die steirische Eiche“ ins Geschehen ein und vermöbelte Triple H zur Freude von Steve Austin, der sich beim einstigen Mr. Universum dafür gebührend mit einem Bier bedankte. 15 Jahre später stand Arnie gemeinsam mit Schauspiel-Kollege Joe Manganiello im Ring und knöpfte sich The Miz vor. Die WWE hat das Potenzial auf jeden Fall längst erkannt und den „Terminator“ in sein aktuelles Game integriert - kultiger Werbespot inbegriffen.

WWE-Potenzial: Dank Bodybuilding- und Actionfilm-Vergangenheit unermesslich. An seinem Micwork muss akzentbedingt noch gearbeitet werden. 

Möglicher Ringname: Einfach aus der reichen Filmografie des Österreichers wählen, dabei aber aufpassen. Terminator, Predator, Hercules oder Eraser eignen sich gut, Kindergarten Cop und Junior eher weniger.

Mike Tyson

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Bisherige Karriere: Bereits 1990 hätte der ehemalige Boxer im Wrestling-Ring auftreten sollen. Da er seinen Titel aber davor überraschend verloren hatte, nahm der neue Champ den Platz ein. Somit dauerte es bis zu Wrestlemania XIV im Jahr 1998, wo er Shawn Michaels hinterging und niederstreckte. Mit dem „Heartbreak Kid“ kam es aber zu einer späten Versöhnung, als sich Tyson 2010 während eines Kampfs diesmal von Chris Jericho abwandte und so DX (Michaels und Triple H) zum Sieg verhalf.

Potenzial: Ein ehemaliger Schwergewichts-Weltmeister, der seinem Gegner einst ein Stück vom Ohr abbiss und schon bei seinen Gastauftritten seine Hinterlist unter Beweis gestellt hat. Gibt es einen besseren Heel?

Möglicher Ringname: „Iron Mike“ bleibt „Iron Mike“. Sein zweiter Spitzname „The Baddest Man on the Planet“ ist Programm.

Wayne Rooney

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Bisherige Laufbahn: Ein Kurzauftritt beim WWE-Gastspiel in Manchester. Hat dort aber bleibende Spuren bei Wade Barrett hinterlassen.

Potenzial: Fußballer sind für ihren Hang zu Theatralik bekannt, dazu boxt Rooney bekanntlich gerne. Bei seiner fragwürdigen Schönheit liegt aber der Einsatz einer Maske bei Kämpfen nahe.

Möglicher Ringname: „Glory Glory Man“, „The Pint Puncher“ oder „Rowdy Roddy Rooney“

Chuck Norris

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Bisherige Laufbahn: Kurz nachdem Chuck Norris zum zweiten Mal bis unendlich gezählt hatte, ließ er sich bei der Survivor Series 1994 als Ringwächter anstellen. Die Aufgabe: Alle Eindringlinge daran zu hindern, in den Kampf zwischen dem Undertaker und Yokozuna einzugreifen. Gleichzeitig mehrere Schwergewichte in Zaum halten - eigentlich unmöglich. Für Chuck Norris aber so einfach wie einen BigMac bei Burger King zu bekommen. 

WWE-Potenzial: Chuck Norris geht nicht zur WWE, die WWE geht zu Chuck Norris. 

Möglicher Ringname: Kein Name flößt Chuck Norris‘ Gegner mehr Angst ein als Chuck Norris.

Floyd Mayweather

© YouTube // Highlights WWE 

Bisherige Laufbahn: Den wohl besten Boxer der letzten Jahre baute die WWE nicht bloß in eine Fehde ein, nein, sie konstruierte eine eigene. Und so kam es zum Showdown auf der größten Wrestling-Bühne der Welt: Wrestlemania. Gegen einen der größten möglichen Gegner: Big Show. Mit dem besseren Ende für den 1,73m-Kämpfer.

WWE-Potenzial: Er hat Style, prahlt mit seinem Geld und kann auch noch hart zuschlagen. Die Storyline schreibt sich quasi von selbst.

Möglicher Ringname: „Money“ und „Pretty Boy“ klingen ja schon gut. Und als „TBE“ (The Best Ever) würde er in die Fußstapfen von Drei-Buchstaben-Königen wie HHH, HBK und RKO treten.

Shaquille O’Neal

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Bisherige Laufbahn: Der ehemalige Basketball-Champion trat neben Courts der NBA auch als Rapper, in Filmen und sogar Computerspielen („Shaq Fu“) in Erscheinung. Ein Auftritt in der wichtigsten Wrestling-Liga war daher nur der nächste logische Schritt. Mit Big Show war auch schnell ein würdiger Gegner gefunden. Ein Gegner, der trotz 2,13 Meter Größe zu Shaq aufblicken musste. 

WWE-Potenzial: The Great Khali, Big Daddy V oder Mark Henry. Große, kräftig gebaute Männer sind immer gefragt. Und im Unterschied zu den Genannten hat Shaq auch noch Charisma. 

Möglicher Ringname: „Shaq Attack“, „The Big Cactus“ oder doch sein filmisches Alter Ego „Kazaam“ (inklusive eines orientalischen Gimmicks selbstverständlich).

Tim Wiese

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Bisherige Laufbahn: Beim WWE-Gastspiel 2014 in Frankfurt griff Tim Wiese zwar nicht aktiv in einen Kampf ein, leckte aber so richtig Blut. Der Jubel der Fans, die Möglichkeiten, seine Muckis zu zeigen und das Blitzlichtgewitter ließen den ehemaligen Star-Torhüter ernsthaft von einer Wrestling-Karriere träumen. Mit einer Trainingseinheit in Florida hat er bereits den nächsten Schritt getan. Genaue Zukunftspläne wollte er aber nie verraten. Vielleicht weil er bereits fix für einen Kampf bei Wrestlemania gebucht ist. Oder aber weil er bis Juni 2016 eigentlich noch immer Fußballer in Diensten der TSG Hoffenheim ist.

WWE-Potenzial: „Er hat, was es braucht, um ein WWE-Superstar zu werden“, sagt Dolph Ziggler. „Er hat, was es braucht, um so richtig vermöbelt zu werden“, sagen wir.

Möglicher Ringname: „Eraser From The Weser“, „Da Weasel“, „Tim Toupet“, „Grit Boy“, „Pink Panzer“, „Steroid Stallion“, „Bergisch Dynamite“, „Hulk Hoffenheim“, „Brown Sugar“, „The Kloppenheimer“, „The Underkeeper“, „Mucki Deluxe“ oder aber „Fiese-Frise-Wiese“ - ja, die Liste ist lang.

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02 2016 redbulletin.com

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